Warum ist WordPress das beste Content-Management-System?

10 Fakten, die Du über WordPress wissen solltest

In der Welt des Webdesigns und der Content-Management-Systeme (CMS) gibt es viele Optionen, wie z.B. Joomla, Drupal, Magento, Shopify, Squarespace und Wix. Aber eine Plattform ragt für viele klar heraus: WordPress – 40% aller Websites im Internet wurden mit diesem CMS erstellt und ist damit zweifellos die beliebteste Wahl für Website-Betreiber*innen weltweit.
So wie die meisten, möchtest Du Dich nun auch mit WordPress auseinandersetzen, bist aber noch neu und weißt noch nicht viel über dieses CMS? Keine Sorge, denn in diesem Beitrag teile ich 10 wichtige Fakten mit Dir, die Du kennen solltest, wenn Du mit dem führenden CMS arbeitest oder zukünftig arbeiten möchtest. 

1. Benutzerfreundlichkeit

WordPress zeichnet sich durch eine intuitive Benutzeroberfläche aus, die es selbst Anfänger*innen ermöglicht, Inhalte mühelos zu erstellen, zu bearbeiten und zu verwalten. Durch den visuellen Editor können Benutzer*innen Inhalte direkt auf der Website bearbeiten und sehen, wie sie in Echtzeit aussehen.

2. Flexibilität durch Plugins und Themes

Mit Tausenden von Themes und Plugins bietet WordPress eine unglaubliche Flexibilität, um Websites nach individuellen Anforderungen anzupassen. Von einfachen Blogs bis hin zu komplexen E-Commerce-Plattformen gibt es für nahezu jeden Bedarf das passende Theme oder Plugin.

  • Plugins:
    Durch Zusatzmodule, auch bekannt als Plugins, kannst Du Deine Website mühelos erweitern. Du kannst beispielsweise Formulare, Cookie-Hinweise oder ein komplettes Onlineshop-System integrieren. Plugins können außerdem die Sicherheit erhöhen, die Ladezeiten verbessern und die Mehrsprachigkeit Deiner Website ermöglichen. Es gibt zahlreiche kostenlose Plugins, die Du mit nur wenigen Klicks installieren kannst. Allerdings sind einige der hochwertigen Plugins kostenpflichtig.

  • Themes:
    Ein Theme ermöglicht es dir, das Erscheinungsbild deiner Website zu kontrollieren. Neben den offensichtlichen Anpassungsmöglichkeiten wie Farben und Schriften bieten die meisten Themes auch zusätzliche Funktionen. Einige sind speziell auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten und erweitern ihre Funktionen entsprechend. Beispielsweise kann ein Theme für einen Food-Blog die Möglichkeit bieten, Rezepte zu erstellen. Im WordPress Theme-Verzeichnis findest Du viele kostenlose Themes, wie z.B. Astra, Twenty Twenty-One, Elementor, OceanWP. Auf verschiedenen Design- und Template-Plattformen, wie z.B. Themeforest sind auch kostenpflichtige Themes erhältlich, die oft professioneller und umfangreicher sind als ihre kostenlosen Alternativen.

3. Kostenfreiheit und Open Source

Da WordPress eine Open-Source-Plattform ist, ist die Software selbst kostenlos verfügbar. Dies bedeutet, dass Du keine Lizenzgebühren zahlen musst, um WordPress zu nutzen, was es zu einer kostengünstigen Option für die Erstellung und Verwaltung von Deiner Website macht.

Open Source “offene Quelle” bedeutet, dass der Quellcode für jedermann zugänglich ist und bearbeitet werden darf. Dies ermöglicht es einer breiten Gemeinschaft, das System kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Die Offenheit des Codes führt dazu, dass viele Menschen mit dem System vertraut sind und Unterstützung bieten können.

4. Ideale Wahl für angehende Blogger*innen

Ursprünglich wurde WordPress als primäres Werkzeug für Blogs eingeführt, hat sich jedoch schnell weiterentwickelt und wurde zu einem umfassenden Content-Management-System (CMS). Heute bietet es die Möglichkeit, sowohl Blogs als auch herkömmliche Websites zu erstellen. Wenn Du also einen Blog starten möchtest und gleichzeitig eine Website benötigst, ist WordPress die ideale Lösung dafür.

5. Website-Verwaltung ohne Programmierkenntnisse

Ein Content-Management-System (CMS) erleichtert die Verwaltung von Inhalten, Designs und Funktionen einer Website, ohne dass programmiererische Kenntnisse erforderlich sind. Mit einem CMS kannst Du Deine Website einfach bearbeiten, ohne Dich mit komplexem Codieren auseinanderzusetzen.

6. WordPress.org vs. WordPress.com

www.wordpress.org bietet die Möglichkeit, das Content-Management-System herunterzuladen und bei Deinem Webhoster zu installieren. Der Webhoster vermietet Dir Speicherplatz im Internet (Webspace), was Flexibilität ermöglicht und Dir erlaubt, bei Bedarf zu einem anderen Anbieter umzuziehen. Mit der selbst gehosteten Version von WordPress stehen dir alle Funktionen vollständig zur Verfügung.

Achtung bei www.wordpress.com ist es anders! Bei WordPress.com hast du nicht die Möglichkeit, Deinen Webhoster zu wählen, und erhältst eine stark reduzierte Version. Die Vorteile sind, dass Du die Software nicht selbst installieren musst und sofort beginnen kannst. Die Plattform übernimmt alles für Dich. Bevor du jedoch überstürzt handelst und zu WordPress.com wechselst, beachte bitte die folgenden Nachteile:

  • Du bist stark eingeschränkt in Bezug auf Funktionen und Design, und selbst einfache Erweiterungen erfordern zusätzliche Kosten.
  • Eine individuelle Website-Adresse (www.deinname.de) ist kostenpflichtig.
  • Du bist vollständig abhängig von der Plattform und den möglichen Preisänderungen.
  • Obwohl WordPress standardmäßig suchmaschinenoptimiert ist, wird Deine Website oft schlechter gefunden, wenn sie bei WordPress.com gehostet wird.
  • Ein Umzug zu einem anderen Webhoster kann kompliziert sein und bestimmte Elemente lassen sich möglicherweise nicht übertragen (z. B. exklusive Themes).

Wenn Du langfristig erfolgreich sein möchtest, empfehle ich dringend, direkt mit einer eigenen, gehosteten Version zu starten.

Übrigens, wenn ich von WordPress auf meiner Website spreche, meine ich stets die selbst gehostete Version.

7. Responsives Design: Optimal auf allen Geräten

WordPress wurde für die optimale Nutzung auf allen Geräten entwickelt, was als Responsive Webdesign bekannt ist. Dadurch kannst Du Deine Website sogar auf dem Smartphone bearbeiten. Responsiv gestaltete Themes passen sich automatisch verschiedenen Bildschirmgrößen an. Diese Anpassung ist besonders wichtig, da immer mehr Nutzer*innen mit mobilen Geräten auf das Internet zugreifen.

8. Integration mit Drittanbietern:

WordPress lässt sich nahtlos mit einer Vielzahl von Tools und Plattformen integrieren, darunter E-Commerce-Systeme wie WooCommerce, E-Mail-Marketing-Tools wie Mailchimp und Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram. Dies ermöglicht es Dir, die Funktionalität deiner Website zu erweitern und mit anderen Tools zu integrieren, die Du bereits verwendest.

9. Das weltweit beliebteste CMS mit aktiver Community:

Rund 40 % aller Websites weltweit werden mit WordPress betrieben. Laut WordPress.org haben über 60 Millionen Nutzer*innen es als ihre Online-Plattform gewählt. Die WordPress-Community ist eine der größten und aktivsten in der Welt des Webdesigns. Mit unzähligen Foren, Support-Netzwerken und lokalen Meetups gibt es immer Hilfe zur Hand, wenn Sie auf Probleme stoßen oder Fragen haben

10. SEO-Optimierung:

WordPress bietet von Haus aus eine solide SEO-Grundlage, einschließlich suchmaschinenfreundlicher Permalinks, benutzerdefinierter Meta-Beschreibungen und XML-Sitemaps. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von SEO-Plugins, wie z.B. Yoast, die helfen, die Sichtbarkeit und das Ranking Deiner Website in Suchmaschinen zu verbessern.